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Mel Wolfen

Es ist nicht wichtig, was in deinem Leben passiert …

Entscheidungen

Im Grunde genommen ist das Vergangene nicht wirklich wichtig. Es spielt keine Rolle „Warum“, das Wissen „Wieso“ nützt niemandem. Alles hat seine Ursache und die Kenntnis des Ursprungs ist, nachdem das Resultat zu Tage trat, nicht relevant. Es interessiert die Zukunft nicht, weswegen die Vergangenheit tat, was sie eben tat. Im Mikrokosmos der Entscheidungen ist einzig das Jetzt zielführend.

What’s up?

Ihr müsst doch auch mal etwas lesen!

Leseliste

Ein Gruss zum Jahresschluss

Meditation

2017 geht zu Ende und es war alles in allem ein sehr schönes Jahr. Es ist Zeit für Stille und Meditation und die finde ich, wenn ich einen Fuss vor den anderen setze. Einfach geradeaus, ohne Komplikationen. Die hält das Leben schon genug parat.

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 Was war – Was kommt

Das Jahr begann unkonzentriert und verworren. Erst nach unserer Wanderung in Schweden lichtete sich der Nebel. Ich begann nach vielen wortlosen Monaten wieder zu schreiben und habe viel Zeit in die Überarbeitung meiner Homepage gesteckt (Struktur/SEO etc.). Für das nächste Jahr sind einige spannende Projekte geplant und ich freue mich auf neue Herausforderungen … etwas ruhiger als dieses Jahr darf 2018 aber dennoch werden 😉

Alles Gute und bis nächstes Jahr!

PS: Wenn dir das Video gefallen hat, hier findest du noch ein paar weitere. Viel Spass!

Lavoitobel

Tagtraum

Bedürfnisse

Nichts ist diffiziler als das eigene Befinden. Diese These stelle ich hiermit auf und begründe sie mit einem Zitat von dem Schriftsteller Henry Miller, das mich seit vielen Jahren begleitet:
»Ja, ich bin so verrückt zu glauben, dass der Mensch, der die wenigsten Bedürfnisse hat, der glücklichste ist.«
Das Bedürfnis nach Bedürfnislosigkeit sollte das einzige Bedürfnis sein, dass das Dasein beeinflusst. Ist es natürlich nicht. Bewegung und Fortpflanzung gehören zum Leben eines Menschen genauso mit dazu wie Essen, Trinken, Schlafen und eine regelmäßige Blasen- und Darmentleerung. Alles andere möchte ich hiermit in Frage stellen und bekenne gleichzeitig, wie schwierig es ist die unnötigen Versuchungen, die tagtäglich die Netzhaut jedes Menschen der westlichen Zivilisation malträtieren, zu ignorieren. (mehr …)

Wortvielfalt

Autorenleben

»Du bist der erste Mann, dem ich begegne, dem so viele Wörter zur Verfügung stehen.«
Es war Mittwoch, und der Tag sollte zum heißesten des Jahres werden. Es hatte seit Wochen nicht geregnet, der Asphalt auf den Straßen schimmerte im unbarmherzigen Sonnenlicht, und alle, die nicht das Glück hatten in der Nähe eines kühlenden Gewässers zu wohnen, stöhnten und wischten sich im Minutentakt den Schweiß von der Stirn.
Meine Kollegin, eine Frau jenseits ihrer besten Jahre, ließ mich die Stirn runzeln. Anerkennend und vor Erfahrung strotzend lächelte sie. Vermutlich wollte sie mir ein Kompliment machen, aber alles, worüber ich nachdenken konnte, war, welche Sorten Mann in ihrem Leben bisher eine Rolle gespielt haben mochten. (mehr …)

Hiking

Day Trips – Avoid daily stress and follow me into sceneries and landscapes where tranquility sets the pace.

 

Kontemplation

Autorenleben

Durchatmen. Ich habe vor kurzem den Song »Regen« von Enno Bunger zufällig in einer Playlist gefunden. Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich U-Bahn-Schienen, auf denen sich die aufgehende Sonne im Regen der letzten Nacht spiegelt und die sich in den Häuserschluchten der Stadt verlieren.
Manchmal, auf einer Wiese sitzend, streichele ich mit den Händen nasses Gras. Der Wind bläst mir Nieseltropfen ins Gesicht. Alles verschwindet, tropft von der Nase, und ich finde mich im Angesicht eines Orkans von Glen Hansard wieder, der am Horizont atemraubend, mächtig, überwältigend, alles mit sich reißend auf mich zukommt. Mich fragend, was geschieht, wenn der Orkan mich erfasst, wirbele ich auch schon willenlos und ohne Aussicht auf Gegenwehr umgeben von Leben durch die Luft, werde absorbiert von allem, was geschah und geschehen wird. (mehr …)

Polizeikontrolle

Autorenleben

Vor einiger Zeit habe ich ein Buch veröffentlicht. So aufregend der gesamte Prozess, also das Schreiben bis hin zur Veröffentlichung auch war, der Widerhall in der Gemeinde der potenziellen Leser lässt sich mit einem Wort beschreiben: dürftig.
Deshalb nutzte ich vor ein paar Tagen auf dem Flughafen – ich wollte einen alten Schulfreund abholen – die unvermeidliche Wartezeit, um die Menschen mit der Kamera einzufangen. Ein Buchtrailer, in dem Menschen hektisch umherwuseln, sollte treffend die Stimmung des Protagonisten widerspiegeln und eine gute Werbung für das Buch sein. Ich hatte, vor Kreativität überquellend, auch noch einen Sonnenuntergang und mich, den Autor, in verschiedenen Aufnahmen geplant. (mehr …)

Leseprobe

3. Kapitel / 27. / Vanille

Hannes war unauffindbar. Kurz nachdem wir den Club betreten hatten, hatte ich ihn aus den Augen verloren. Vergebens hoffte ich einen Hinweis auf seinen Verbleib auf meinem Telefon zu finden und suchte ihn halbherzig auf der Tanzfläche, bevor wir den Club gegen 01:00 Uhr verliessen. Er wird, überlegte ich auf dem Weg zu den Toiletten und der letzten Möglichkeit ihn aufzuspüren, wieder zu meiner Wohnung finden oder sich den Weg unter eine fremde Decke ebnen.Beissender Gestank von Urin schlug mir ins Gesicht. Schwarzes Licht hob zerkratzte Aufkleber und Graffiti an den Wänden hervor, und hinter den geschlossenen Türen der Toilettenabteile hörte ich Schniefen, Husten und leises Gekicher. (mehr …)